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Monuments

Der Altstadt

Die Stadt Le Landeron (Landeren) hat ihren Namen von der Matte erhalten, welche die Abtei von St. Johannsen 1325 dem Grafen von Neuenburg zur Errichtung eines befestigten Ortes verkaufte. Dieser benutzte dazu diesen Moränestreifen mitten im Sumpf- und Moosgebiet, unweit der Wasserwege. Im 19. Jahrhundert entstanden anstelle der einstigen Stadtgräben allerlei Nebenbauten.

Das Rathaus

Das auffallendste Gebäude der Ostseite ist bestimmt das Stadthaus Nr. 35. Es besteht aus zwei klar zu unterscheidenden Teilen : einerseits der Kapelle der Zehntausend Ritter mit dem gotischen Tor, andererseits dem weltlichen Haus mit einem Rundbogentor. Die Erbauung dieses Gebäude wurde im 15. Jahrhundert unternommen. Im ersten Stock ist der gotische Saal mit seiner Gewölbedecke, seinem Fenster mit sechs ungleichen Ausbuchtungen, seinen Renaissancetäfeleien von 1647 äusserst bemerkenswert. Die Fassade des Rathauses wurde im 16. Jahrhundert wieder erbaut. Das Museum befindet sich im Rathaus.

Das Museum

Das Museum, welches im respektvollen restaurierten Rathaus eingerichtet wurde blickt zurück auf die Vergangenheit der Stadt und zeigt diverse Waffen, Kanonen von der Schlacht von Murten, Fahnen, Rüstungen, Kirchenrequisiten, Radierungen und Neuenburger-Pendulen, Möbel, usw.
Eine Tonbildschau (Deutsch auf Anfrage) lädt ein zu einem Bummel durch Le Landeron von einst und jetzt.
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Die Gebäude der Altstadt

Die beiden Häuserzeilen sehen recht unterschiedlich aus. Im Westen gehen die ältesten Fassaden ins 16. Jahrhundert zurück und zeichnen sich durch unterschiedliche Grössen und Formen der profilierten Fensteröffnungen aus; sie sind durch steinerne Stützen und Fensterkreuze unterteilt. Das prächtigste oder das grösste Fenster bezeichnet manchmal die "gute Stube". Im Osten sind die Fronten nach einem Brand im Jahre 1760 wiederaufgebaut worden und gleichen einander viel mehr; sie werden durch zwei oder drei übereinander gelegene Fensterreihen durchbrochen. In allen Stockwerken sind gleiche Fenster eingesetzt worden; durch ihre Grösse und ihre Anzahl indes werden die Innenräume besser erhellt als zuvor. Die "louvernes" genannten Öffnungen beim Dachvorsprung haben früher dazu gedient, Holz und Handelsware im Estrich zu verstauen.

Der Schloss
Erneuerung des Schlosses am Ende des 19. Jahrhunderts

Im 14. und 15. Jahrhundert enthielt es Räumlichkeiten, um den Grafen von Neuenburg bei seinen Besuchen in der Region zu beherbergen. Die Keller und Vorratsräume nahmen den Ertrag des Zehnten und die Einnahmen der Burggrafschaft auf. Vom 16. Jahrhundert an wurde ein Gefängnis eingerichtet. 1750 überliess der preussische König Friedrich II. das Gebäude der Bürgerschaft von Le Landeron und wies ihnen den Unterhalt der Gefängnis- und Folterräume zu.

Von 1889 bis 1891 liess die Korporation Saint-Maurice, die neue Besitzerin, umfangreiche Arbeiten zur Wiederinstandsetzung ausführen, von denen beispielsweise die neugotischen Fensteröffnungen der südlichen Front zeugen. Die Burg befestigt eine Ecke der alten Stadt; an der Nord- und Westfront ist die Verteidigungsfunktion noch zu erkennen: unten die Mauersockel aus grossen Kalksteinblöcken und oben die Schiessscharten. Im ersten Stockwerk erhellen kleine gotische Fenster den grossen Saal und die Wohnräume.

Im Westen erreichte der grosse Innenhof seine gegenwärtige Grösse durch den Abbruch eines Turms, der zur Isolierung von Angeklagten diente. Die Mauer und die Toreinfahrt, welche früher den Hof abschlossen, wurden im 19. Jahrhundert durch ein Gitter ersetzt. Im Osten des Uhrenturms war die Ringmauer aus grobem Mauerwerk ebenfalls mit Schiessscharten versehen.